Online-Casinos in Liechtenstein bis mindestens 2028 verboten

Auch in den kommenden Jahren müssen die Einwohner von Liechtenstein auf Online-Casinos verzichten. Wie die Regierung des kleinen Fürstentums in den Alpen am Donnerstag letzter Woche bekannt gab, hat sie in der letzten Sitzung von 2023 beschlossen, das bereits bestehende Moratorium für Online-Glücksspiele zu verlängern. Online-Casinos werden demnach bis mindestens Ende 2028 nicht genehmigt.

Die Regierung des Fürstentums Liechtensteins hat in ihrer letzten Sitzung 2023 am letzten Donnerstag beschlossen, das bestehende Moratorium für Online-Geldspiele beizubehalten. Die Einwohner von Liechtenstein müssen mindestens bis Ende 2028 auf Online-Casinos verzichten. Vorerst wird dafür keine Genehmigung erteilt. Wer in Liechtenstein am Glücksspiel teilnehmen möchte, kann das nach wie vor nur in einem der lizenzierten Spielbanken des Fürstentums.

Keine Lizenzen für Liechtenstein für Online-Casinos

Bis Betreiber von Online-Casinos mit einer Lizenz für den Markt von Liechtenstein rechnen können, müssen sie sich noch einige Jahre gedulden. Vorerst erteilt die liechtensteinische Regierung keine Lizenzen. Spieler in Liechtenstein können daher auch weiterhin nicht online spielen. Die einzige Möglichkeit für Casino-Spiele bieten die Spielbanken in Liechtenstein, die über eine staatliche Lizenz verfügen.

Begründung der Regierung in einer Stellungnahme

Die liechtensteinische Regierung erklärt, vorerst keine Konzessionen für Online-Glücksspiele zu vergeben. Sie begründet das damit, dass sich das terrestrische Geldspiel in Liechtenstein noch immer dynamisch entwickelt. Sie weist auch auf die Entwicklungen des Online-Geldspielmarktes in der Schweiz hin.

Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat sich daher entschieden, Anträge auf Konzessionen für Online-Casinos in Liechtenstein vorerst bis Ende 2028 nicht zu behandeln. Die Regierung gab nicht bekannt, ob danach mit einer Lizenzierung zu rechnen ist.

Regierung von Liechtenstein setzt auf Spielerschutz

Die Regierung von Liechtenstein steht dem Online-Glücksspiel weiterhin kritisch gegenüber, weshalb sie sich dazu entschieden hat, vorerst keine Lizenzen zu erteilen. In der Vergangenheit bezog sich die Kritik der Regierung vorwiegend auf das landbasierte Glücksspiel und weniger auf das Online-Glücksspiel.

Spielerschützer, aber auch breite Teile der Bevölkerung warfen der Regierung vor, dass sie bei den landbasierten Spielbanken in Liechtenstein einen Wildwuchs zulassen würde. Die Kritiker waren der Meinung, dass für ein kleines Land wie Liechtenstein ein halbes Dutzend Spielbanken zu viel wären. Liechtenstein hat eine Fläche von 160,5 Quadratkilometern und knapp 40.000 Einwohner.

Regelungen für terrestrische Spielbanken von der Regierung verabschiedet

Die Regierung kam den Kritikern Ende letzten Jahres entgegen. Sie verabschiedete verschiedene regulatorische Maßnahmen für die terrestrischen Spielbanken.

Vor einem Jahr hat die Regierung von Liechtenstein einen Zulassungsstopp für neue Spielbanken als Sofortmaßnahme beschlossen. Bis Ende 2025 dürfen keine neuen Spielbanken mehr eröffnen. Ob der Zulassungsstopp verlängert wird, ist nicht bekannt.

Mit der Schweiz hat Liechtenstein ein Abkommen geschlossen, Daten über gesperrte Spieler auszutauschen, um die Spieler zu schützen. Wahrscheinlich treten diese grenzüberschreitenden Spielersperren 2024 in Kraft.

Ob die Maßnahmen für den Spielerschutz tatsächlich greifen und sich der Markt konsolidieren kann, muss sich zeigen. Frühestens im kommenden Jahr sind wahrscheinlich die ersten Erfolge dieser Schutzmaßnahmen erkennbar.

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