Vor Formel-1-Wochenende in Las Vegas droht Streik von 30.000 Casino-Mitarbeitern

Mit Spannung wird das Rennwochenende der Formel 1 am 16. November in Las Vegas erwartet. Es wird nach mehr als 40 Jahren erstmals wieder in der Casino-Metropole ausgetragen. Allerdings könnten mehr als 30.000 Casino-Mitarbeiter streiken. Der Grund sind Forderungen nach einem neuen Tarifvertrag. Der Streik könnte sich auf das Rennen auswirken.

Am 16. November findet nach mehr als 40 Jahren in Las Vegas erstmals wieder ein Formel-1-Rennen statt. Kurz vor dem Rennen könnten jedoch über 30.000 Casino-Angestellte streiken. Der Streik könnte sich negativ auf das Rennen auswirken. Die Casino-Mitarbeiter verlangen einen neuen Tarifvertrag. Wenn die Arbeitgeber dieser Forderung bis zum 10. November nicht nachkommen, könnte es zu einem Streik kommen.

Chaotische Tage vor dem Rennen

Die Gewerkschaften Culinary Workers Union 226 und Bartendes Union Local 165 vertreten in Las Vegas und Reno über 56.000 Casino-Mitarbeiter und fordern für sie einen neuen Tarifvertrag. Ein Streik droht, wenn die Arbeitgeber diese Forderung nicht bis zum 10. November 2023 erfüllen.

Mit Spannung wird das Formel-1-Wochenende am 16. November in Las Vegas erwartet. Das Rennwochenende könnte beeinträchtigt werden, wenn sich die über 30.000 Hotelangestellten am Streik beteiligen. Die Besucher des Rennens sowie die Hotel- und Casinobesucher würden die Auswirkungen des Streiks spüren. Die Eröffnungsfeier findet bereits am 15. November statt. Mehr als 100.000 Besucher werden erwartet.

Erstes Formel1-Rennen in Las Vegas seit Mitte der 1980er-Jahre

Von 1981 bis 1984 wurden in der Glücksspiel-Metropole Las Vegas bereits Formel-1-Rennen ausgetragen. Sie wurden als Caesars Palace Grand Prix bezeichnet. Beim ersten Rennen 1981 siegte der Australier Alan Jones. Sieger 1982 war Michele Alboreto. Die Rennen von 1981 und 1982 gehörten auch zur Can-Am-Serie. Die Rennen von 1983 und 1984 waren Teil der CART Indy-Car-Serie und der Trans-Am-Serie.

Nach über 40 Jahren wird nun in Las Vegas vom 16. bis 18. November das Rennen unter dem Namen Las Vegas Grand Prix ausgetragen.

Bedeutende Casinos könnten vom Streik betroffen sein

Kommt es am Formel-1-Wochenende in Las Vegas zu einem Streik, könnten sich daran Mitarbeiter von 18 Casinos beteiligen. Darunter sind auch so bedeutende Casinos wie das MGM Grand, das Bellagio und das Caesars Palace.

Auch Mitarbeiter aus dem Catering-Bereich werden von den Gewerkschaften vertreten. Kleinere Proteste soll es bereits im Oktober gegeben haben. Die Gewerkschaften riefen zu Sitzstreiks auf.

Der Funktionär der Gewerkschaft Culinary Workers Union, Ted Papageorge, spricht davon, dass bereits vor einem Monat eine überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer für einen Streik stimmte. In gutem Glauben hat die Gewerkschaft die Verhandlungen fortgesetzt. Wie der Gewerkschaftsfunktionär betont, wurden keine ausreichenden Fortschritte bei den Verhandlungen erzielt.

Formel-1-Rennwochenende in der Kritik

Die Runden der Formel-1-Rennen führen auf einem Kurs von 3,8 Meilen Länge durch Las Vegas. Schon einige Zeit zuvor soll das Rennen Grund für Kontroversen gewesen sein. Die Gesamtkosten für das Rennen sollen bei 1,9 Milliarden US-Dollar liegen.

Grund für Kritik ist auch die Formel 1 mit ihren Veranstaltern. Sie sollen von den Casinos zusätzliche Gebühren verlangt haben. Kommen die Casinos dieser Forderung nicht nach, drohen Sichtbehinderungen auf das Rennen.

Noch ist nicht absehbar, ob sich die Veranstalter des Rennens mit den Casinos über die Gebühren einigen können und ob die Casinos bei den Forderungen nach einem neuen Tarifvertrag einlenken. Tun sie das nicht, ist mit einem Streik zu rechnen.

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